1. Stopp: Verona

Manchmal kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass meine beiden Freundinnen und ich uns am Bahnhof in Wien getroffen haben und in unseren Nachtzug nach Verona – unserem 1. Stopp – eingestiegen sind. Voller Vorfreunde und mit einem Hauch Nervosität begann unser Abenteuer. Nicht auszumalen, wie aufgeregt ich gewesen wäre, hätte ich damals gewusst, was mich alles erwartete…
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Unser Abteil teilten wir mit einer italienischen Familie, welche sich gleich einmal unserer
UNO Partie angeschlossen hat! Nachdem kleine Differenzen bezüglich der Spielregeln auf Grund der Sprachbarriere mit Händen und Füßen geklärt wurden, war es ganz lustig.


Irgendwie musste man sich ja die Zeit vertreiben, da schlafen undenkbar war. Immer wieder wurden wir nach unseren Tickets gefragt oder es ging jemand
auf die Toilette oder einfach nur die Beine vertreten.

Etwas fertig, aber immer noch gut gelaunt erreichten wir unser Ziel und machten uns auf die Suche nach einem Bus Richtung Quinzano, wo wir unsere Unterkunft gebucht hatten.
Wer denkt, dass Verona klein ist, war noch nie in Quinzano. Ich habe selten ein so kleines Örtchen mit so viel Charme kennengelernt.

Unser Quartier war nur durch einen kleinen steilen Weg – ganz aus Schotter – zu erreichen. Zum Glück hatten wir Rucksäcke – unvorstellbar dort einen Koffer rauf zu schleppen.

Unsere Unterkunft war entzückend. Wir hatten die liebste und bemühteste Hausdame, die wir uns hätten wünschen können. Sie gab uns alle Informationen, die wir brauchten und noch mehr!

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Obwohl wir die vergangene Nacht nichts geschlafen hatten, waren wir immer noch so aufgeregt, dass wir – nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten – gleich wieder den Bus nach Verona – Zentrum genommen haben.

Den ganzen Vormittag sind wir herumflaniert und haben die Stadt einfach mal auf uns wirken lassen. Ich war restlos begeistert – alles genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte, nur noch schöner…

Zu Mittag knurrte uns allen langsam wirklich der Magen und wir machten uns auf die Suche nach einer – wie kann es anders sein – Pizzeria.

Man sollte meinen, in einer Stadt, in welcher Romeo seine Julia gefunden hatte, ist es uns wenigstens vergönnt, eine Pizzeria zu finden. Nun ja, wir besitzen wohl das Talent durch die einzigen Straßen und Gassen einer italienischen Stadt zu spazieren, in der es keine Pizzeria gibt.

Aber Ende gut alles gut – nach einer gefühlten Ewigkeit ist es auch uns gelungen, unseren Hunger bei einer guten Pizza zu stillen.

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Am Nachmittag haben wir noch einen Spaziergang zum Theater gemacht, von wo man eine wunderschöne Aussicht auf Verona hat.

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So ging unser Tag langsam vorüber und wir machten uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, in der wir uns schon wie zu Hause fühlten – auch wenn wir noch keine einzige Nacht darin geschlafen hatten…

Nachdem wir dann doch noch am Abend eine örtliche Bar besucht haben und etwas spät in unser Kettchen gefallen sind, fiel uns das Aufstehen am nächsten Tag alles andere als leicht.

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Doch taff wie wir sind, packten wir unsere Rucksäcke und nach einem Kaffee waren wir schon wieder topfit, um noch die letzten Ecken von Verona zu erkunden, bevor es am Abend weiter ging nach Nizza…

War jemand von euch schon mal in Verona? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

Ich freu mich auf eure Erzählungen 🙂

 

 

 

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